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Technische Umsetzung

Um eine durchgehende Echtzeitübertragung mit minimaler Latenz für Bild und Ton zu erzielen, sind herkömmliche Verfahren der Medientechnologie nicht ausreichend bzw. würden einen sehr hohen technischen Aufwand bedeuten.

Entwurf technische Umsetzung ©hpe Engelbert Epple/Luneta 2016

Entwurf technische Umsetzung ©Hewlett Packard Enterprise E. Epple/Luneta 2016

Bei der Übertragung der Bild-und Tondaten wird von Hewlett Packard Enterprise, dem Technologiepartner bei diesem Projekt, ein innovativer und neu gedachter Ansatz verfolgt: Die im gespiegelten Aufbau verwendeten Proliant Server sind mit sehr leistungsfähigen Intel® Prozessoren zur Virtualisierung und mit mehreren Hochleistungs-Grafikkarten (NVIDIA GPUs) – für besonders schnelles Videoprocessing, ausgestattet. Durch den Einsatz des ESXi-Hypervisors der Fa. VMWare, können virtuelle Grafik-Rechner direkt auf die GPU-Hardware zugreifen. Der Vorteil der Virtualisierung ist die Bereitstellung mehrerer virtueller Maschinen auf einem physischen Rechner für die problemlose parallele Bearbeitung der verschieden Aufgaben – wie IT-Kerndienste und verschiedene Applikationen für das Audio-und Videoprocessing. Der Einsatz des effizienten H.264 – Videocodec erlaubt eine HD-videooptimierte aber trotzdem bandbreitenschonende Übertragung bei breiter Softwareunterstützung. Mit Hilfe speziell konfigurierter virtueller Maschinen können relativ einfach auch verschiedenste Szenarien vorab programmiert und via HP Tablet gesteuert werden.

Hewlett Packard Enterprise zeigt mit dieser Art der Realisierung, dass sich selbst solche anspruchsvollen medientechnischen Anwendungsfälle mit modernen und zuverlässigen standardisierten IT-Systemen lösen lassen. Es werden pro Kuppel nur sehr wenige Komponenten benötigt. Das HPE Aruba Netzwerk verbindet die Komponenten sowohl über LAN- als auch über WLAN-Technik.

Die Kern-Dienste (z.B. Active Directory, DNS, Fileservices, u.v.m.), die auch hier notwendig sind, werden durch Windows Server Betriebssysteme bereitgestellt, genau wie aus Rechenzentren bekannt. Die Streaming-Applikationen befinden sich auf virtualisierten Standard-Windows und Linux-basierten Maschinen, eine hohe Flexibilität der Lösung ist damit vorhanden.

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