BRESLAU - BERLIN. Europäische Nachbarn

Kulturzug: Roswitha Schieb

Reisen in bester Gesellschaft: Lesung und Gespräch

Typisch schlesisch? Verortungen und Spurensuche in Berlin und Breslau mit der Buchautorin Roswitha Schieb

Moderation: Ewa Strozczynska-Wille

Roswitha Schieb (1962, Recklinghausen) unternahm Ende der neunziger Jahre etliche Reisen nach Polen und in die Ukraine. In ihrem literarischen Essay „Reise nach Schlesien und Galizien. Eine Archäologie des Gefühls“ (Berlin Verlag 2000) spürt sie auf den Spuren ihrer Eltern der Westverschiebung nach 1945 nach, bereist Schauplätze der Vertreibung von Polen aus Galizien und von Deutschen aus Schlesien. Die Beschäftigung mit der Komplexität der verschiedenen kulturellen Schichten führte sie schließlich zur Veröffentlichung des „Literarischen Reiseführers Breslau“ (Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam 2004, 2009 Neuauflage).

Cover © Deutsches Kulturforum östliches Europa

Cover © Deutsches Kulturforum östliches Europa

2012 erschien im Verlag des deutschen Kulturforums östliches Europa ihr Buch
„Jeder zweite Berliner. Schlesische Spuren an der Spree“
, ein kulturhistorischer Stadtführer, der die Prägungen Berlins durch schlesische Bodenschätze und Industrie, durch schlesische Künstler (Carl Gotthard Langhans, Adolph von Menzel, Ludwig Meidner u.v. a.) und Schriftsteller (Willibald Alexis, Gerhart Hauptmann, Alfred Kerr u. v.  a.) sowie durch die schlesische Mentalität (Humor, Mystik) untersucht.

In ihrem 2015 erschienen Buch „Breslau/ Wroclaw. Ein kunstgeschichtlicher Rundgang durch die Stadt der hundert Brücken“ geht es um Architektur und Kunst vom Mittelalter bis heute.

 

„Reisefreiheit“ heisst das neue Buch von Roswitha Schieb: einige Passagen stellt die Autorin in der Kulturzug-Lesung vor.

 

 

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Infos

16.05.2016

Veranstalter

Deutsches Kulturforum östliches Europa

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